UVA - Weil du wichtig bist

2020


 

27-03-2020

 

COVID19 – bestens vorbereitet?

 

Seit Ende Februar ist das SARS2-CoV auch in Österreich angekommen. Was nur eine Frage der Zeit war. Seitdem hat sich viel – oder fast alles verändert.

 

Aus einem „läppischen grippalen Infekt“ wird eine bedrohliche Erkrankung. Die Bundesregierung verordnet Ausgangssperren und die Spitäler beginnen sich vorzubereiten.

 

Man versucht es halt, so gut es geht. Je weiter die Zahlen steigen, desto drastischer werden die Maßnahmen. In wenigen Tagen werden Einheiten geschaffen, an denen jahrelang herumgeplant wird. Bestes Beispiel: die neue ZNA.

 

Parallel dazu werden Dienstmodelle ausgesetzt und verschieden Varianten eines Schichtdienstes umgesetzt, Stationen umgewidmet und Abteilungen lösen sich (vorübergehend) auf.

 

Alles wichtig, notwendig und hoffentlich auch zielsicher.

 

Aber: durchgängige Information ist Mangelware. Planungshorizonte sind völlig offen und die Änderungen im Arbeitsumfeld teils rigoros.

 

Wenn dann Kolleginnen und Kollegen ins Homework oder die Rufbereitschaft geschickt werden, andere aber Schichtdienste bewältigen müssen, sich nicht aus dem Hamsterrad kommen sehen, beginnt sich eine kritische Schieflage auf zubauen.

 

Uns dürfen nicht die gleichen Fehler passieren, wie Italien!

 

Erschöpftes Personal bringt nichts. Es macht Fehler und wird krank.

 

Daher – auch in der Krise unsere Forderung an die Führung:

 

-          Transparente Information

 

-          Transparente Planung

 

-          Personaleinsatz so gestalten, dass Überforderung und Burnout kein Thema werden dürfen. Erholungsphasen müssen gleich, wie Arbeitsphasen geplant werden!

 

-          Adäquate Ausrüstung mit Schutzmaterialen, wo sie nötig sind

 

-          Reaktivierung der Ideenbörse – die besten Vorschläge kommen von den Berufsgruppen selbst!

 

Alle sind bereit in der Krise anzupacken.

 

Wir wollen aber auch nach der Krise noch gerne im Spital arbeiten!

 

Solltest Du Probleme in deinem unmittelbaren Bereich haben (Diensteinteilung, Arbeitsbelastung, Kommunikation, Überforderung, usw.) dann melde dich bei uns!

 

Wir hören zu und helfen Dir!

 


12-03-2020

COVID19 in steirischen Spitälern: Information ist Mangelware

Die aktuelle SARS2-CoV-Epidemie fordert uns alle. Wir wissen noch nicht, wie heftig der Ausbruch in Österreich und der Steiermark wird. Aber wir ahnen es.

Nur das ist zu wenig. Die Kolleginnen und Kollegen aller Berufsgruppen wollen und müssen wissen, was die Krisenstäbe planen. Zumindest so weit, dass das persönlich Leben darauf eingerichtet werden kann.

Je frührer und je strukturierter, desto besser!

Die strikte message controll, die die KAGes momentan fährt ist hierfür kontraproduktiv. Die Schreiben des Vorstandes beruhigen wenig.

Deswegen: gezielte aktuell gehaltene Information!

Leicht zugänglich und nicht im Intranet irgendwo verborgen!


11-03-2020

COVID19 wird auch zur Herausforderung für das steirische Gesundheitswesen - insbesondere in den Spitälern.

Daher ist der Eigentümer - das Land Steiermark - gefordert zum Einen die entsprechende Ausrüstung zur Verfügung zu stellen und zum Anderen das medizinische Personal vorzuhalten.

Die Besetzung von durch die Anspannung offen Stellen ist hier ein möglicher Schritt eine Personalknappheit im medizinischen Bereich, die sich auch durch (hoffentlich möglichts wenige) Erkrankungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ergeben wird, abzupuffern.

Rasches und konsquentes Vorgehen ist hier gefragt!


 



 






27-03-2020

COVID19 – bestens vorbereitet?

Seit Ende Februar ist das SARS2-CoV auch in Österreich angekommen. Was nur eine Frage der Zeit war. Seitdem hat sich viel – oder fast alles verändert.

Aus einem „läppischen grippalen Infekt“ wird eine bedrohliche Erkrankung. Die Bundesregierung verordnet Ausgangssperren und die Spitäler beginnen sich vorzubereiten.

Man versucht es halt, so gut es geht. Je weiter die Zahlen steigen, desto drastischer werden die Maßnahmen. In wenigen Tagen werden Einheiten geschaffen, an denen jahrelang herumgeplant wird. Bestes Beispiel: die neue ZNA.

Parallel dazu werden Dienstmodelle ausgesetzt und verschieden Varianten eines Schichtdienstes umgesetzt, Stationen umgewidmet und Abteilungen lösen sich (vorübergehend) auf.

Alles wichtig, notwendig und hoffentlich auch zielsicher.

Aber: durchgängige Information ist Mangelware. Planungshorizonte sind völlig offen und die Änderungen im Arbeitsumfeld teils rigoros.

Wenn dann Kolleginnen und Kollegen ins Homework oder die Rufbereitschaft geschickt werden, andere aber Schichtdienste bewältigen müssen, sich nicht aus dem Hamsterrad kommen sehen, beginnt sich eine kritische Schieflage auf zubauen.

Uns dürfen nicht die gleichen Fehler passieren, wie Italien!

Erschöpftes Personal bringt nichts. Es macht Fehler und wird krank.

Daher – auch in der Krise unsere Forderung an die Führung:

-          Transparente Information

-          Transparente Planung

-          Personaleinsatz so gestalten, dass Überforderung und Burnout kein Thema werden dürfen. Erholungsphasen müssen gleich, wie Arbeitsphasen geplant werden!

-          Adäquate Ausrüstung mit Schutzmaterialen, wo sie nötig sind

-          Reaktivierung der Ideenbörse – die besten Vorschläge kommen von den Berufsgruppen selbst!

 

Alle sind bereit in der Krise anzupacken.

Wir wollen aber auch nach der Krise noch gerne im Spital arbeiten!

 

Solltest Du Probleme in deinem unmittelbaren Bereich haben (Diensteinteilung, Arbeitsbelastung, Kommunikation, Überforderung, usw.) dann melde dich bei uns!

Wir hören zu und helfen Dir!

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